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März 19, 2016

von Hundehalter zu Hundehalter

…. und vom Trainer zum Schüler …. “ Augen auf beim Welpenkauf Teil 1 “

… in meiner Laufbahn als Hundehaltertrainer und Hundeverhaltenstherapeutin habe ich meine Kunden in der Hundeschule immer beraten, aufgeklärt und viel Hinterfragt. Manche Verhaltensweisen sind tief geprägt und andere sind einfach nur Fehlkonditioniert…. Geprägtes Verhalten kann man nicht ändern aber man lernt damit um zu gehen und es dem Alltag an zu passen. Ein Welpe hat 2 wichtige Prägephasen – bis zur 8. Lebenswoche und dann bis zur 16. Lebenswoche. Alles was der Welpe da an Erfahrungen macht, bleibt zu 100%. Deshalb sollte der Welpe auch ab der 8. Lebenswoche in seiner neuen Familie sein und natürlich betreut werden….

In der weiteren Betreuung ist der persönliche Kontakt mit dem Hundebesitzer sehr wichtig. u.a. auch, weil sich in der Wachstumsphase eine Fehlernährungen im Verhalten des Junghundes wieder spiegeln kann. Nicht alles was der Welpe/Junghund zeigt, ist eine „Aufmerksamkeits“ – Macke. Ein Welpe der Tapeten anknabbert, Steine ablutscht oder Fugen leckt hat einen ganz klaren Kalk Mangel. Er macht es nicht, um uns zu ärgern…. auch nicht, wenn der Welpe oder Junghund im Haus alles was aus Holz ist, anknabbert. Auch da liegt ein Ernährungsmangel vor. Diese kleinen Dinge kann man aber sehr gut erkennen und direkt reagieren. ….

Sehr oft höre ich von Hundebesitzern, daß der Tierarzt sagt, „das ist veerbt“… „Rassetypisch“ oder sogar „gestört“… nur hilft das dem betroffenen Hundehalter nicht weiter. … In der persönlichen Beratung hinterfrage ich dann, ob es genetische Untersuchungen gibt, ob es Informationen über die Mutter und dem Vater gibt. Welches Futter wurde gefüttert….u.v.m….. bei 90% meiner Kunden in den letzten 7 Jahren wurde ein Teil dieser Fragen nicht beantwortet oder es wurde „bewußt gelogen“ nur um schnell einen Welpen zu verkaufen. Leider habe ich diese Erfahrung auch machen müssen…. Aber warum verschweigt ein Züchter Krankheitsbilder oder Verhaltensauffähligkeiten? … Im Gespräch mit dem Kunden erfährt man sehr viel und es macht mich teilweise sehr traurig. …. Allerdings gibt es auch ganz emotionale Erlebnisse von Kunden die einem die Tränen in die Augen schießen lassen, das Lächeln in den Augen und die liebevolle Ausstrahlung der Hundehalter zeigen. Ehrlichkeit –  mit der Offen umgegangen wird…. Das wünscht sich jeder Hundehalter!

Ich bin Hundehalter, so wie Sie auch. Ich liebe meine Hunde und ernähre sie artgerecht. Da ich, aufgrund meiner Erfahrung, wissen möchte, welche Krankheiten in meinen Mäusen schlummern oder ob ich sie fehlerhaft ernähre,-  habe ich alle drei Mäuse Gen- untersuchen lassen sowie Blutuntersuchungen und Ultraschall.- natürlich auch geröngt. … davon ab – habe ich das bei fast all unseren Hunden machen lassen, soweit wie die Forschung seiner Zeit gewesen ist.

Meine Klee ist frei, von den bis zum jetzigen Zeitpunkt möglichen genetischen Test´s- Stand März 2016 … oder war jemals krank … natürlich können Sie das auch in ihrem Profil einsehen. Es gibt ein Update 2017

Meine LeKalles, ist meine persönliche, Erstgeborene, da ich bei Ihrer Geburt dabei sein durfte, sie war das 4. Baby ihrer Mutter.. … Sie hatte einen Dermoid Sinus, den ich selber bei einem Besuch in der 3.Lebenswoche, gefunden habe. Sie wurde operiert und jetzt sieht man nicht mal mehr die Narbe….. Auch bei ihr habe ich die Gen-Untersuchung machen lassen, doch „die Kleine“ ist leider nicht frei von allen genetischen Dispositionen. Sie hat das TrägerGen der Degenerative Myelopathie und der JME.

Die Heidi, unsere englische Granate ist natürlich auch auf genetische Dispositionen untersucht. Sie ist genauso wie Klee –  genetisch gesund.( Test Stand 2016).  Sie muss natürlich noch geröngt werden, ihre ZZP machen und vor allem weiter Gesund bleiben.

Das Leben und die Vergangenheit zeigte mir und meinen Hundehaltern, daß Aufklärung das Wichtigste überhaupt ist. Wenn unser Familienhund schon was zeigt, egal ob Krankheit, oder Fehlernärung oder Fehlverhalten ist Ehrlichkeit im Gespräch, das NonPlusUltra! … denn… verschleiern oder raus reden bringt sowieso nichts, es wird immer jemand da sein, der Uns in die Wirklichkeit zurück holt. … Meine Erlebnisse können Sie hier auf der Homepage nach lesen.

Nur noch kurz angemerkt: Möchten Sie sich einen Welpen kaufen, schauen Sie nicht nur nach dem Verband oder der Optik der Eltern. Lassen Sie sich nicht von Bilder beeindrucken oder von Texten auf deren Homepage…Schauen Sie hinter die Kulissen. Machen Sie sich ihr eigenes Bild. Besuchen Sie die Aufzuchtstätte, – auch mal spontan. Hinterfragen Sie die Gesundheit und lassen Sie sich ggf. Ergebnisse zeigen. Bedenken Sie, daß die Vererbungslehre das weitere Leben ihres evtl. Hundes prägt… Die Gene können Ihnen nichts vorspielen, sie sind da. Erkundigen Sie sich vorab, welche Gen-Erkrankungen in der ausgesuchten Rasse vorkommen……Seihen Sie vorsichtig mit dem was ihnen gesagt wird. …. Gehen Sie mit der WelpenMutter spazieren und beobachten Sie das Verhalten, auch dieses wird veerbt. Verabreden Sie sich auch mal in der Stadt. Allerdings geht das nur, wenn die Welpen noch nicht geboren sind, da während der Aufzucht der Welpen, die Mutter natürlich bei ihren Babys ist…. Besuchen Sie die Welpen und die WelpenMutter ist nicht da oder Sie bekomen sie nicht zu sehen, hinterfragen Sie, warum! … Haben Sie ein komisches Bauchgefühl bei ihrem Besuch, nehmen Sie Abstand vom Kauf eines dieser Welpen….

Nehmen Sie diese Tipps einfach mit, es sind von mir erlebte Erfahrungen. Möchten Sie weitere Tipp´s im Bezug „Augen auf beim Welpenkauf“ dann nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf. Ich helfe ihnen gerne weiter.